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Wenn Sie eine Terrasse, einen Garten oder ein Nebengebäude vernetzen möchten, beginnen Sie mit dem Netzwerkweg und der Stromversorgung. Ein WLAN-Access-Point für den Außenbereich von TP-Link Omada ist nicht einfach ein im Freien aufgestellter Repeater für den Haushalt. Seine Installation muss der Dokumentation und der genauen Hardwareversion entsprechen.
Klären Sie den Bedarf vor der Modellwahl
Listen Sie die anzuschließenden Geräte und deren Einsatzorte auf. Prüfen Sie, ob sich vom bestehenden Netzwerk aus ein Ethernet-Kabel verlegen lässt. Ist der Bereich nicht per Kabel erreichbar, gehen Sie nicht davon aus, dass alle Omada-Stationen automatisch eine Funkverbindung zwischen Gebäuden herstellen.
Ein einfacher Plan hilft: Internetrouter, gegebenenfalls Switch, Stromversorgung der Station und anschließend WLAN-Geräte. Hindernisse und Standort sind genauso wichtig wie das gewählte Modell. Eine in einer Herstellerpräsentation genannte Reichweite ist keine Garantie für Ihren Garten.
Konkretes Beispiel: EAP110-Outdoor
Die Produktseite zum EAP110-Outdoor EU V3.0 beschreibt ein N300-WLAN-Gerät für 2,4 GHz mit einem 10/100-Ethernet-Anschluss, zwei Antennen und einem in diesem Angebot enthaltenen passiven PoE-Adapter. Dieses Modell darf weder als WLAN-6-Station noch als Gerät mit Gigabit-Anschluss dargestellt werden.
Passives PoE und Standard-PoE: nicht verwechseln
Prüfen Sie Spannung und Stromversorgungsart in der Anleitung zum jeweiligen Modell. Unterscheiden Sie beim vorgesehenen Injektor zwischen dem Netzwerkanschluss und dem stromführenden Ausgang zur Station. Schließen Sie kein inkompatibles Gerät an einen passiven PoE-Ausgang an.
Der Omada-Switch SG3210 ist auf unserer Produktseite als ohne PoE gekennzeichnet. Der TL-SG1005P ist dagegen ein PoE+-Switch. Das sind zwei unterschiedliche Einsatzbereiche: Weder der Name Omada noch eine RJ45-Buchse ersetzt die Kompatibilitätsprüfung.
Ein Außengehäuse macht nicht die gesamte Installation wasserdicht
TP-Link gibt für den EAP110-Outdoor die Schutzart IP65 an. Das bedeutet nicht, dass der Injektor, Netzsteckdosen oder ungeeignete Verbindungen Regen ausgesetzt werden dürfen. Beachten Sie die Anleitung, den Schutz der Steckverbinder und den vorgesehenen Standort der Stromversorgungskomponenten.
Lassen Sie die Ausführung bei einer Montage in der Höhe, einem im Freien verlegten Kabel oder einer zu ändernden Elektroinstallation von einer Fachkraft prüfen. Dieser Ratgeber hilft bei der Geräteauswahl; er ersetzt keine Sicherheits- und Montagehinweise.
Was bei einem Angebot generalüberholter Geräte zu vergleichen ist
- Genaue Modellbezeichnung und Hardwareversion.
- Kompatible Stromversorgungsart und tatsächlich enthaltener Injektor.
- Angegebene Antennen, Halterung und Zubehörteile.
- Ethernet-Schnittstellen und WLAN-Klasse, ohne beides zu verwechseln.
Sehen Sie sich die Access-Points und Netzwerk-Switches an und lesen Sie anschließend die Seite mit den Anleitungen. Ist ein Bestandteil nicht beschrieben, kontaktieren Sie uns vor dem Kauf, statt dessen Vorhandensein vorauszusetzen.
Häufige Fragen
Kann ein PoE+-Switch jede Station mit Strom versorgen?
Nein. Sie müssen den vom Gerät unterstützten Standard und die zulässige Spannung vergleichen.
Warum unterscheidet sich die angegebene WLAN-Geschwindigkeit von der des Ethernet-Anschlusses?
Es handelt sich um zwei unterschiedliche Schnittstellen. Der nutzbare Datendurchsatz hängt vom gesamten Verbindungsweg ab, nicht nur von einer Zahl im Produktnamen.
Für den Innenbereich siehe auch Repeater, Deco oder Powerline. Herstellerdokumentation: EAP110-Outdoor und Installationsanleitung für EAP-Geräte im Außenbereich.
